Architektur Biennale Venedig

Plenum Places of Power

Ausstellungsgrafik, Corporate Design, Printmedien

Ausstellungsgrafik, Pocketguide, Theorieband und zwei Websites für den Österreichischen Pavillon auf der Architektur-Biennale 2014 machen politische Repräsentation sichtbar und stellen sie zur Diskussion. Fokus des Kommissärs Christian Kühn ist der seriell-analytische Blick auf die Gebäude 196 Parlamente der Welt.

Key Visual der Ausstellung sind die Architekturmodelle aller Parlamentsgebäude ergänzt durch die farbigen Nationalflaggen der Staaten. Mit einer speziell entwickelten Software ordneten wir die Farben der Nationalflaggen nach ihrem Flächenanteil. Sichtbar werden dadurch Farbgruppierungen, die größere Sprach- und Kulturräume über staatliche Grenzen hinweg deutlich machen. Nach dem Prinzip der Farbanteile geordnet, eröffnet diese Infografik eine neue Perspektive auf unsere Welt.

Axonometrie des politischen Diskurses
In den unterschiedlichen Kommunikationsmedien wird der Status Quo von Demokratie, Diktatur und weltpolitischen Ereignissen visualisiert. Der begleitende Pocketkatalog in Form eines Farbfächers liefert vertiefende Fakten zu Land und Parlament. Durchbrochen werden die seriell gestalteten Seiten durch aktuelle Begriffe des politischen Diskurses.

Neben dem Pocketkatalog begleitet eine Spezialausgabe der österreichischen Architekturzeitschrift „Umbau“ die Ausstellung. Ausführliche Texte behandeln unterschiedliche Aspekte des architekturpolitischen Diskurses. Jede rechte Seite wird von einem kontroversiellen Begriff durchbrochen, ein neuer Kontext zum umgebenden Text entsteht.

Der Wechsel aus links- und rechtskursiver Typografie, Groß- und Kleinbuchstaben spielt auf Diversität in Parlamenten und die unterschiedlichen politischen Lager an.

Der Pocketguide, zugleich handlicher Ausstellungskatalog, visualisiert Seite für Seite Gebäudetypologien, ihren städtebaulichen und geografischen Kontext zu allen 196 Parlamenten.

Muh!