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Kunsthaus Graz

Ausstellung „Glaube Liebe Hoffnung“

Die Ausstellung „Glaube, Liebe, Hoffnung“ beleuchtet das Verhältnis von zeitgenössicher Kunst und Kirche. Welchen Wert haben Religion, Glaube, Spiritualität und deren Rituale in einer weitgehend säkularen Gesellschaft?

Die Ausstellung übersetzt die Grundidee des 800jährigen Jubiläums der Diözese Graz Seckau – der offenen Diskussion aktueller Fragestellungen über die Grenzen der Kirche hinaus. Sie sucht nach Verbindungen zwischen Kirche und Kunst, zeigt Widersprüche und Konflikte auf. Sie überrascht mit auratischen Objekten aus kirchlichen Archiven und vielschichtigen Arbeiten zeitgenössischer KünstlerInnen wie Azra Akšamija, Franz Kapfer, Muntean/Rosenblum, Karol Radziszewski oder Danh Vō. Ausstellungsorte sind das zeitgenössiche Kunsthaus und das naheliegende Kulturzentrum bei den Minoriten mit seinen denkmal­geschützten Räumen aus dem 17. & 18. Jahrhundert.

Begehbare Farbräume

Vernetzt angelegt, werden BesucherInnen angeregt, selbstständig inhaltiche Beziehungen der Werke zu entdecken und so individuell zu rezipieren. Orientierung bietet der durch die gesamte Ausstellung verlaufende Farbcode, der die Werke im Raum gliedert. Er ist auf Möbeln, Informationsträgern und Objektbeschriftungen sowie Begleitmedien zu finden.

Modulare Displays

Um die natürliche Präsenz der Objekte zu stärken, setzt die Ausstellungsarchitektur auf ein einfaches Stecksystem, aus dem sich sowohl Möbel, als auch Displays gestalten lassen. Das rohe, direkt bedruckte Basismaterial MDF ist selbstverständlich und puristisch zugleich. Es bildet Raumboxen für Videos, nimmt Objekte als Sockel auf, lädt als Möbel zum Sitzen ein, wird einfaches Trägermaterial oder informatives Display. Zugleich steht es in formalem Kontrast zur futuristischen Architektur des Kunsthaus.

Kunst & Kirche

In den denkmalgeschützten Räumen des Kulturzentrums bei den Minoriten aus dem 17. & 18. Jahrhundert entsteht ein spannender Kontrast zwischen sakraler Architektur und zeitgenössischer Kunst.

 

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