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800 Jahre Diözese Graz-Seckau

Kommunikation & Ausstellung

Was auf den ersten Blick traditionell und noch wenig progressiv klang, hat uns neugierig gemacht. Denn eine selbstkritische steirische Kirche, die offen und ernsthaft zur Diskussion stellt, wie es in Zukunft weitergehen kann, ist durchaus spannend. Wie sich ein Jubiläumsjahr im sakralen Kontext anders gestalten lässt, war deshalb Motivation zur Umsetzung dieses Projekt, das auf aktuellen Zukunftsfragen als Prinzip aufbaut.

Jubiläum neu gedacht

Die fünf Ausstellungen rund um acht Zukunftsfragen vermitteln zwischen Kirche und Kunst, Sakralem und Profanen. Sie rücken traditionelle kirchliche Orte – ergänzt durch das Kunsthaus Graz – in den Fokus und eröffnen den Dialog zwischen Kirchengeschichte und Zukunftsperspektive. Vielfältige Veranstaltungen in der ganzen Steiermark ergänzten die fünf Hauptveranstaltungen.

 

Sie sind erstaunlich aktuell, die Fragen, die sich Menschen seit mehr als 2000 Jahren immer wieder auf‘s Neue stellen.

Selbstkritisch & offen

Auf acht Bühnen an acht Orten in der ganzen Steiermark wurde lokal und live diskutiert. Interessierte kommentierten, kritisierten und philosophierten über die Fragen und mögliche Antworten vor Ort und auf der begleitenden Website, die jede Woche eine der Fragen ins Zentrum rückte.

 

Interaktiver Dialog

Die mobile Website wurde von Social Media Aktivitäten begleitet. Die intensive Beteiligung – nicht nur kirchenintern – bestätigte die generelle gesellschaftliche Brisanz der fokussierten Themen.

Ausstellung „Last & Inspiration“

Die Ausstellungsarchitektur zu „Last & Inspiration“ im denkmalgeschützten Jesuitenkollegium aus dem 16. Jahrhundert reagiert selbstverständlich und puristisch auf den Ort. Die schlichte Materialwahl – rohe und direkt bedruckte MDF-Platten – integriert die Displays und Möbel der Ausstellung optimal in die historische Substanz und betont zugleich den temporären Charakter der Schau. Der Rundgang durch das gesamte Gebäude gliedert sich thematisch entlang der zentralen Fragen des Jubiläumsjahres und verbindet so die historischen Rückblicke mit zeitgenössischen Kunstinterventionen. Zugleich eröffnet er einen direkten Einblick in die einzigartigen barocken Räume.

 

Muh!